unser Leben auf 12 Metern

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Die Planungswoche ist vorüber, die Arbeiten können beginnen.
Ich habe mir eine nette Sperrholzplatte besorgt, Mahagoni-Sapeli um genau zu sein. Daraus hab ich mir ne noch viel nettere neue Front für die Naviecke gebastelt. 3-Teilig um einen Zugang zum Ladegerät und Wechselrichter zu haben. Zur Zeit kommt die neue Innenfarbe auf die Front, ein schönes, dunkles Mahagonibraun. Zusammen mit den hellen Farben der Decke und der Wände gibt das sicher ein sehr schöner Kontrast.

11 Laufmeter Gisatex Amaree Musc in Champagner und weiss sollen die Achterkabine Steuerbord wohnlicher machen. Die Bestellung der Ware am Vortag der Euro-Mindestkurs-Aufhebung ergab noch ca. 14% unvorhergesehener Rabatt.
Das neue E-Panel ist ebenfalls unterwegs, nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten und Fabian und ich können am 28.1. in den Flieger steigen.

Mehr in Kürze…

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Heute hatten wir das erste Mal Berührung mit einem Gewitter. Das war was!

Wir wollten von Vivari in den Hafen von Navplion um am Abend noch etwas zu Essen und die Schiffsreise mit unseren Gästen ausklingen zu lassen. Wir konnten auch bis ca. 3 nm vor Navplion auch gemütlich segeln.

Die ersten Wolken über dem westlichen Gebirge vor Navplion sahen eigentlich gar nicht so bedrohlich aus.

DSC_0104 Trotzdem donnerte auf einmal. In der Ferne war der Regen auch bald einmal auszumachen.

Nun war etwas Arbeit angesagt: Segel runter und Schiff klar machen für eine eventuelle Sturmfahrt. Alle hatten was zu tun und so konnten wir uns gespannt auf das Einstellen, das uns erwartete.

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Die Front wurde rasch bedrohlicher.

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Bald war klar, dass wir da durch mussten. Der Weg nach Navplion war bereits nicht mehr zu sehen, die Yachten, die Parallel etwas weiter draussen fuhren, ebenfalls.

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vom Rest haben wir leider keine Fotos mehr, dazu war keine Zeit. Die folgenden 60 Minuten Donnerte und Blitzte es, was das Zeug hielt. Angie und ich waren im Ölzeug draussen und ich steuerte das Boot von Hand, der Autopilot war zu schwach, um die Böen auszusteuern. Der Motor gab alles mit 2600 u/min und wir hatten trotzdem zeitweise keine Fahrt über Wasser. Sorgen machten mir die voraus laufenden Yachten. Ich dachte ständig daran, ob wir bei der knappen Sicht einen Umkehrer rechtzeitig bemerken würden. Tatsächlich ist später dann auch eine Yacht etwas 50 m entfernt an uns vorbeigefahren… Im Keller hielt Nadja die Kinder bei Laune und liess keine Hektik aufkommen.